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Donnerstag, 29. April 2010

Im Angesicht des Hype II

Zack, da war sie, die Euphoriebremse. Nach den ersten zwei Folgen "Im Angesicht des Verbrechens" bin ich ratlos. Ist Max Riemelt nicht eine Spur zu soft für den abgebrühten Jungbullen (oder besser: Musar)? Sind nicht permanent viel zu viele Personen im Bild, die Massenszenen in Restaurant, Club, Polizeirevier bevölkern? Gibt Marie Bäumer hier das Romy Schneider-Double? Und hatte der Tonmeister Urlaub, man hört oft nur Genuschel? Sicher, die Geschichte ist sehr dicht, da sind viele Stränge zu beackern, man braucht seine Zeit um reinzufinden. Ich wünsche mir mehr gute Dialoge, weniger Massenszenen. Und weniger Märchenstunde: Dass der Polizist und das ukrainische Mädchen zusammenkommen sollen, habe ich schon beim ersten Mal verstanden und brauche es nicht nochmal als Vorankündigung mit Weichzeichner. Dafür gerne mehr von Ronald Zehrfeld: "Woher kommste, wat kannste?" "Komme ausm Ostteil der Stadt und kann von daher eingtli fast allet". Auch ein Aufwecker: die Flucht des Russen aus dem Verhörzimmer. So dreckig darf es gern weitergehen.

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