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Montag, 3. Mai 2010

Confessions on a dancefloor

Ein Freitag Abend mit der Großfamilie, die Gespräche klingeln durcheinander, der Fernseher läuft im Hintergrund und ich muss immer wieder hingucken. Schlimm genug: Es läuft "Let's dance", das auch ohne Ton hart an der Grenze ist. Nicht ganz so schlimm wie Hasselhoff zuletzt im Musikantenstadl, aber ebenso grotesk: Brigitte Nielsen schleudert einen armen Beau über das Bohnerwachs, dass einem Hören uns Sehen vergeht. Man hat schon Pferde tanzen sehen! Ich hake auch den Auftritt von "Rolfe" und Begleiterin gedanklich schnell ab und habe zum Glück am Sonntag Abend schon wieder vergessen, wie grausam Fernsehen manchmal sein kann. Und zack, schon wieder ein neuer Polizeiruf aus Rostock. Diesmal hart, brutal und bis an die Grenzen explizit: abgerissene Beine, zermatschter Kopf, und die Kamera hält unbekümmert drauf. Der Fall: spannend, undurchsichtig und leider am Ende nicht komplett aufgelöst. Zudem noch mit einem Kai-aus-der-Kiste-Effekt am Ende: Woher bitte kam plötzlich der Schnee im Rostocker Wald? Auf eine Liasion zwischen den Kommissaren kann ich übrigens gut verzichten, liebe Macher. Bitte lasst es nicht so gewöhnlich werden - dafür ist die Kombi Sarnau-Hübner einfach zu wertvoll.

1 Kommentar:

  1. Schön auch der Kommentar des grölenden Moderators Hartwichhh zur aktuellen CD der Let's Dance-Staffel: 'Kaufen Sie sich das gerne!'

    Nee nee, lass ma...

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