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Donnerstag, 27. Mai 2010

Im Angesicht des Verbrechens: Und nu?

Ich bin noch ein Fazit schuldig. Die letzten vier Folgen haben mich zwar mehr eingefangen, aber die große Begeisterung will sich nach dem Abspann trotzdem nicht einstellen. Was mir gefallen hat, war die Leistung einzelner Schauspieler - von Maticevic, Zehrfeld und auch Mark Ivanir alias Andrej werden wir hoffentlich noch sehr viel sehen und hören. Ansonsten enthielt mir die Geschichte zu viele unglaubwürdige Momente (das korrupte Polizistenpaar, das sich gegenseitig niederschießt - purer Slapstick) und dann doch wieder zu viel Vorhersehbares. Marek und Jelena werden ein Paar - das war nach den vielen Rückblenden wohl unausweichlich. Und am Ende fasst Marek den Bösewicht, um seinen Bruder endgültig zu rächen. Auch das keine große Überraschung. Lediglich Lottners Coolness rettet die letzten Szenen vor dem Mittelmaß. Zurück bleibt der Eindruck, die Serie mit ihren vielen Figuren und Handlungssträngen wie eine Fleißarbeit weggeackert zu haben, ohne dass sich echter Genuss einstellte. Ich habe nicht wirklich mit den Figuren mitgefiebert, die meisten blieben mir relativ gleichgültig. Ob es eine Fortsetzung geben sollte? Ich würde sagen: Lassen wir das.

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