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Donnerstag, 10. Juni 2010

Jauch geht zur ARD - kann er das Greisenprogramm retten?

Das kann man sich heute kaum noch vorstellen: Die Internationale Funkausstellung war in den 80ern tatsächlich ein kleines Fernsehereignis. Und zwei stachen dabei besonders heraus: Gottschalk und Jauch, die frechen Schlakse, die sich durch die löchrig geplante Sendung kalauerten. Heute sind beide Fernseh-Dinosaurier. Gottschalk quält sich schon so lange beim ZDF, dass man ihm den Abschied fast herbeiwünscht. Und jetzt wagt auch Jauch den Schritt zurück zu den Öffentlich-Rechtlichen und soll die ARD mit aus dem Tief ziehen. Und so vielleicht den zarten Aufschwung fördern, der nach "Unser Star für Oslo" bei den Machern des Ersten so gefeiert wurde. Charme hat er immer noch, mehr als Gottschalk, das war damals schon so. Aber wird er den bei der ARD auch behalten oder bald angesichts endloser Gremien- und Redaktionssitzungen Patina ansetzen? Raab schreckte immer vor dem Gang zur ARD zurück, um seinen kreativen Spirit nicht zu verlieren. Jauch drücke ich die Daumen, dass der Kelch der vorzeitigen Vergreisung an ihm vorübergehen möge.

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