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Montag, 14. Juni 2010

My Name is Kahn

Erinnert sich noch jemand an die Spielfeld-Interviews, zu denen sich Oliver Kahn in seiner aktiven Laufbahn immer ganz doll zwingen musste? Den Blick nach rechts oben vom Interviewer weg gerichtet, Augen und Lippen zusammengekniffen, die Sätze kurz, abgehackt und immer ein bisschen zickig. Das war mal! Der neu geborene Kahn parlierte gestern Katrin Müller-Hohenstein lässig an die Wand. Für ihn ein innerer Reichsparteitag? Wie auch immer: Der Anzug schnieke, die Pose lässig-weltmännisch, passend dazu ein neues kleines Wohlstandsbäuchlein - Olli füllte die neue Rolle mit jeder Pore aus, sichtlich genießend. Ob man ihn nach dem Spiel aus dem Studio komplimentieren musste? Übrigens: Die Suche nach dem neuen Bundespräsidenten dürfte nach diesem Auftritt ja wohl beendet sein.

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