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Dienstag, 29. Juni 2010

Sibel Kekilli: Darf die Perle endlich glänzen?

"Ich, Schauspielerin, weiblich, Spielalter von 23 bis 30, bin an guten Stoffen interessiert. Ich will arbeiten!" So direkt wie Sibel Kekilli bei der diesjährigen Lola-Verleihung hatte wohl noch keine Schauspielerin den Finger in die Wunde gelegt. Sie fühlte sich bei Besetzungen übergangen, in die falsche Schublade gesteckt, wollte einfach nur zeigen was sie kann. Wer sie in Dieter Wedels unsäglichem Zweiteiler "Gier" in der Nebenrolle als Animiermädchen Nadja wahrgenommen hatte, wusste, wovon sie sprach. Jetzt mehren sich die Zeichen, dass Sibel Kekilli eine neue Chance bekommt: Ihre Episodenrolle im Kiel-Tatort soll ausgebaut werden. Dass sie die charismatische Maren Eggert als Frieda Jung ersetzen kann, ist wohl nicht zu erwarten. Aber es ist auch nicht der schlechteste Tatort für Kekilli, um ihre Facetten zu zeigen. Zart, aber doch temperamentvoll könnte sie ein interessantes Gegengewicht bilden zum behäbigen Borowski, der seine Minimal-Mimik zum Markenzeichen gemacht hat. Ein erster Schritt zum lang ersehnten Durchbruch? Zu wünschen wäre es ihr.

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