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Montag, 7. März 2011

Tatort Wien mit Adele Neuhauser - endlich!

Wie ungerecht: Hamburgs Undercover-Ermittler Cenk Bartu hört bald auf und Mister Bernhardinerblick Moritz Eisner macht unbeirrt weiter. Kann nicht wahr sein! Doch, kann es - und darf es sogar. Denn seit gestern hat man Eisner alias Harald Krassnitzer die großartige Adele Neuhauser zur Seite gestellt, die als Bibi Fellner einen furiosen Einstand gab. Die wandelbare Neuhauser hat ihre Chance mehr als verdient: Eben noch die durchgeknallte Kitschroman-Autorin in "Doctor's Diary", jetzt ehemalige Ermittlerin bei der Sitte, die nach 20 Jahren Straße immer noch nicht abgestumpft ist und deshalb zu oft zur Flasche greift. "Ich brauche einen Assistentin, kein Wrack" beschwert sich Eisner gleich zu Anfang bei seinem Vorgesetzten. Doch dann lernt er Bibis Schwächen (verbreitet Chaos, kommt immer zu spät, trinkt zuviel und ist morgens nicht zu gebrauchen), aber auch ihre Stärken (Menschenkenntnis, gutes Bauchgefühl und jede Menge Erfahrung) besser kennen - und behält sie. Hurra, das kann ja noch was werden mit den beiden. Da verzeiht man fast die arg meloquadratische Auflösung des Falls, in der die Täter noch einmal Anschauungsmaterial schlechter Schauspielkunst lieferten. Adele Neuhauser kann es besser - mit pointierter Mimik und skurriler Körpersprache ist sie der wahre Star. Soll Eisner gern weiter neben ihr hertrotte(l)n!

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