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Mittwoch, 13. April 2011

Luft raus bei House?

Da sieht man mal, was passiert, wenn der einsame Wolf eingefangen und zur Pärchenhälfte wird: Er ist nur noch ein Schatten seiner selbst. So geschehen in der neuen (siebten) Staffel von Dr. House. Der ewige Grantler und Zyniker hat etwas mit seiner Chefin Lisa Cuddy angefangen und schon geht der Ärger los. Denn eigentlich entscheidet er am liebsten alles im Alleingang ohne Rücksicht auf Verluste. Plötzlich ist er aber in der Zwickmühle: Was Cuddy ihm als Chefin befiehlt, ist zugleich auch der Wunsch seiner Geliebten, und die Laken sind noch warm. Der unbeirrbare House, der sich sonst gerne hassen lässt, will plötzlich liebgehabt werden und fängt an, bei seinen Entscheidungen herumzueiern. Und schon ist auch die Serie nur noch ein Schatten ihrer selbst. Die ironische Bespiegelung der dramatischen Fälle geht flöten, und für Szenen mit Houses' Freund James bleibt weniger Raum, denn die Bettszenen nehmen sehr viel davon ein. Da wird man als Zuschauer direkt ein wenig eifersüchtig - und hofft auf ein baldiges Körnchen Zwietracht zwischen den Turteltäubchen. Denn Luft raus bei House, das wäre doch schade.

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