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Donnerstag, 17. November 2011

Tatort mit Til Schweiger: Es gibt Mord, Baby!

Falls Sie mich fragen wollten, Herr Bellut: Nein, ich möchte es auch nicht machen. Aber bevor Sie die Entscheidung auf das lange Sofa geschoben haben, hätten Sie den Schweiger Til beackern sollen! Der hätte sich in der Wett-Lounge schön sonnen können, und in Kombination mit Frau Hunziker wäre im Vorbeigehen haufenweise Klatsch-und-Tratsch-Material abgefallen. Jetzt haben wir den Salat und den Schweiger im Hamburg-Tatort.

Man mag über Schweiger als Produzenten und Regisseur denken was man will (Kritiker sind für ihn ja sowieso nur doofe Neider), er stellt offenbar etwas her was den Deutschen gefällt. Muss man auch erst einmal schaffen. Aber als Darsteller in einer Reihe mit echten Schauspielern wie Wuttke, Brandt, Tukur, Kunzendorf, Prahl und Liefers? Nein, nein und nochmals nein! Ich sehe es schon vor mir, das genuschelte "WowarsndugesternabendBaby" und die amourösen Verwicklungen, wahlweise mit der Pathologin oder der Staatsanwältin. Boah, geht echt nicht! Zumal man dann sehr wahrscheinlich auf den großartigen Peter Jordan verzichten muss, den man eigentlich nicht mehr als Chef besetzen kann, weil er Schweiger in fünf Minuten an die Wand gespielt hätte. Warum man ihn nicht gleich als Ermittler behalten hat? Die Fernsehwelt macht eben immer wieder Sachen, die kein Mensch versteht. Nun denn Til, wenn es denn schon sein muss: Nimm wenigstens für 90 Minuten die Zähne auseinander. Baby!

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