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Mittwoch, 7. Dezember 2011

David Pfeffer hat den X-Factor: War's das für die Show?

Hab ich es doch gewusst: Millionen Fernsehzuschauerinnen können nicht widerstehen, wenn ein Mann in die Kamera schaut wie ein Vögelchen, das aus dem Nest gefallen ist. Zumal, wenn er im Alltag einem Job nachgeht, den man dem Softie gar nicht zugetraut hätte. Diese Mischung aus zartem Auftritt und hartem Job hat offenbar überzeugt: Jetzt ist der Polizist David Pfeffer Sieger der zweiten X-Factor Staffel. Gut zu wissen, dass er nicht auf die große Karriere schielt und notfalls weiter seinen Dienst schieben will - vielleicht klappt es ja gerade dann mit dem Erfolg. Immerhin bleibt uns so der große Durchbruch des Quietsch-und-Knödel-Duos Nica & Joe erspart. Klassik meets Pop mag man ja auch wirklich nicht mehr hören. Angesichts mauer Quoten steht jetzt die Frage im Raum: Wie geht's weiter mit der Show - und geht's überhaupt weiter? Wenn das Konzept eine Zukuft haben soll, muss zumindest noch einiges geschraubt werden.

1. Till Brönner muss endlich die steife Oberlehrer-Attitüde ablegen. Am besten, er geht bei Bo in die Lehre. Keinem anderen Jurymitglied hat man so angemerkt wie Brönner, dass er von Autoren vorgeschriebene Sätze deklamiert hat, auch wenn es besonders charmant machen wollte.
2. Sarah Connor hingegen darf gern Brönners Anzüge auftragen - allemal besser als der Dirndl-Look der aktuellen Staffel.
3. Mehr Sendezeit für Bo! Mit seiner kodderigen aber herzlichen Art hat er die Show vorm Einschlafen gerettet. Darf bleiben!
4. Mehr Mut zum Schrägen. Kandidatinnen wie Raffaela Wais sind vielleicht schön anzusehen, aber glatt wie Kernseife - und deshalb umso schneller wieder vergessen.

In diesem Sinne: Good luck, Sergeant Pepper - und dem X-Factor eine dritte Chance.

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