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Montag, 27. Februar 2012

Mildred Pierce: Auch Kate Winslet greift mal daneben

Ich bin ja selbst schuld, man soll auf das Gehype eben nicht immer reinfallen. Mildred Pierce: Eine HBO-Mini-Serie, besetzt mit Kate Winslet und Guy Pearce, prämiert mit Emmy und Golden Globe für die Hauptdarsteller - was konnte man damit schon falsch machen? Und dann: die große Langeweile. Nach einer Folge konnte man ja noch denken, das wird schon irgendwann. Aber das Gähnen blieb. Nicht nur, dass sich die Story und die Dialoge dahinschleppten. Frau Winslet sah auch extrem unvorteilhaft aus. Ungewohnt mager und blass, eckig und hart im Gesicht. Lag es an der zu dunklen Haarfarbe, an den sehr dunkel nachgezogenen Augenbrauen - oder einfach nur an ihrem permanent migränigen Gesichtsausdruck? Noch schlimmer: die Sexszenen mit Guy Pearce, den man mit Oberlippenbärtchen und Seitenscheitel-Ponyfrisur verunstaltet hatte. Gefühllos klemmten er und Winslet die Gliedmaßen ineinander. Nein, das will man nicht öfter als nötig sehen müssen. Musste man aber, denn immer bevor die Handlung völlig zu erlahmen drohte, schwupps, Kampf der blassen Leiber. Insgesamt also eine DVD, die man sich sparen kann. Bis auf einen Lichtblick: Brían Francis O'Byrne als Ex-Mann Bert, der mir schon in Flash Forward angenehm aufgefallen war. Und Frau Winslet soll bitte mal wieder ordentlich essen.

Kommentare:

  1. Was fehlt, ist der Verweis auf den wirklich ziemlich guten Film von ca. 1944. Das wird sicher auch der Gatte bestätigen.

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  2. Nicht so schnell - hab ich noch nicht gesehen! Wird dann der nächste Post ;-)

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