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Montag, 26. März 2012

Tatort Wien: Tiefgekühlt und warm gespielt

Ja, so kann es was werden mit den Wienern. Seit Adele Neuhauser als Bibi Fellner mit dabei ist,
war der Bernhardiner-Blick von Moritz Eisner fast schon erträglich geworden. Jetzt hat man ihnen mit "Falsch verpackt" auch noch einen morbiden Fall gegönnt, der wirklich gut zum Wiener Lebensgefühl passt. Die Zutaten:Verschiedene Leichteile (weiträumig über Hinterhöfe verteilt), ein Kopf im heimischen Kühlschrank, eine angebrochene Nase, ein Hühnerfleisch-Millionär (gefroren in der eigenen Kühlkammer) und viel schlechte Laune - wahlweise entstanden durch Diät (Eisner) oder Alkohl und die falschen Freunde (Fellner). Das rabenschwarze Pendant zu den beiden Münsteranern, sozusagen. Machte Spaß, auch der elektronische Soundtrack von Gerhard Schuller passte wunderbar. Nicht zu vergessen natürlich Martin Brambach, der ja eigentlich immer ein Gewinn ist - hier als Geflügelpapst, herrlich fies. Es bleibt dabei, diesmal nichts zu nörgeln: Geh bitte, macht's einfach weiter so!

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