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Montag, 15. Oktober 2012

Tatort Kiel: Wulffisierte Welt

Verdammt. Eingeschlafen. Mittendrin. Und das mir! Das hat der arme Borowski nun wirklich nicht verdient. Mühte er sich doch so redlich ab an diesem verquasten Fall, in dem sich die Wege realer (Barschel) und ausgedachter Politiker (Thomas Heinze mit beängstigender Ähnlichkeit zu Wulff) in einer Verschwörungsgeschichte kreuzten. Hilflos, ja fast schon tapsig wuschtelte er sich durch die Ermittlungen, flankiert von einer völlig hilflosen Sarah Brandt im Praktikantinnen-Modus. Symptomatisch, dass der BND ihr ständig die Beweise vor der Nase wegschnappte. Am Ende hatte der politische Background natürlich nicht wirklich etwas mit dem Mord zu tun, vielmehr führte die Eitelkeit einer Fernsehmoderatorin zum Unvermeidlichen. Schließlich verschwand noch ein nutty Professor auf dem Weg nach Kiel. Fragt mich nicht, warum genau. Irgendwann sprach auch Tom Buhrow aus dem Fernseher. Das Erste spielt sich selbst im Ersten. Oder habe ich das alles nur geträumt?

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