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Montag, 22. Oktober 2012

Tatort Stuttgart: Gutbürgerlicher Hausmanns-Schnarch

Schon der zweite Tatort in Folge mit Schnarch-Garantie - das merk ich mir! Knapp neun Millionen Zuschauer hatte der dröge Stuttgarter, kaum zu glauben. Ich wette, nur ein knappes Drittel dürfte am Ende noch beide Augenlider oben gehalten haben - unter Zuhilfenahme diverser Streichhölzer! Den beiden an sich gar nicht so schlechten Schauspielern Klare und Müller wünscht man doch eine deutlich bessere Geschichte. Und so viel ist sicher: Internetphänomene und junge Umweltaktivisten machen einen Plot noch lange nicht modern! Ganz zu schweigen von einer fast übertrieben schwäbelnden Staatsanwältin. Fehlen Tempo und Dialogwitz, kann der Fall umweltpolitisch noch so brisant sein, es zündet einfach nicht. Wie man das besser macht? "Kreutzer kommt ins Krankenhaus" hat es gezeigt. Da saß jeder Satz wie ein Peitschenhieb. Der Quote geholfen hat es leider nicht, im Gegenteil. Was vielleicht auch an der insgesamt etwas sehr vollen, verknoteten Story lag. Da ging die einzelne skurrile Idee manchmal über den großen Erzählbogen. Dafür war die Schweineaugen-Dichte ungewöhnlich hoch.

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