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Freitag, 8. November 2013

Freitags-Flusen: Knast-Comeback, Wolfgang Amadeus Schmidt, Hammer & Sichl

Außen alles grau, innen November-Blues? Dagegen habe ich etwas, to brighten up your day: die Freitags-Flusen! Was diese Woche hängenblieb - frisch abgezupft.

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Schwedische Gardinen liegen wieder schwer im Trend: Die Dreharbeiten für den "Knastarzt" laufen, jetzt setzt RTL mit einer Adaption der australischen Produktion "Wentworth" noch einen drauf und schickt wieder Frauen hinter Gitter. Federführend sind die Soap-Experten von UFA Serial Drama. Ob es ein Wiedersehen mit Walter gibt, ist noch unklar.

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ZDFneo liebt es britisch - gut so! Wieder wurden zwei BBC-Serien eingekauft. 2014 sollen "Ripper Street" und "The Fear" starten. In "Ripper Street" ermittelt Matthew Mcfadyen ("Spooks") im London des späten 19. Jahrhunderts, "The Fear" dreht sich um einen demenzkranken Gangsterboss.

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Hat mal jemand bei Harald Schmidt Fieber gemessen? Man kann sich ernsthaft Sorgen machen um den Herrn, der sich laut "Playboy"-Interview mit Mozart vergleicht. Einen Nachfolger für sich selbst sieht er nicht: "Neo, Eins-Plus, Pipifax, ich weiß gar nicht, wie die Spartenkanäle alle heißen. Da kann sich ja nichts mehr durchsetzen." Entweder hat er vorher zu viel im Heft geblättert und war davon ganz verwirrt, oder er hat nur Spaß gemacht. Ich hoffe letzteres.

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Unbedingt ansehen: Die sechsteilige Serie "Top of the Lake" von Jane Campion (ARTE) - am besten auf einem großen Bildschirm!

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Immer freitags um 22 Uhr zeigt der BR ab heute die neue Miniserie "Hammer & Sichl". Ein Schwabinger Hallodri (wie könnte es anders sein: Wolfgang Fierek) und ein Stralsunder (Tim Wilde) gründen einen Handwerksbetrieb. Ob das doof oder lustig wird? Der Trailer zumindest kommt ein wenig lahm rüber.

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Und damit verabschiedet sich die Fernsehfreundin übers Wochenende nach Berlin - da wird nämlich über Filmstoffentwicklung konferiert - und auch ganz viel über TV geredet. Ich werde die Ohren spitzen und kommende Woche brühwarm berichten!
 

Kommentare:

  1. "Hammer & Sichl" ist nach der ersten Folge eine einzige Enttäuschung. Kein Witz, kein Biss, nur ein paar nette Ansichten von München.

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  2. Ja, eine Postkarte von München anzustarren wäre genauso spannend. Und wieder einmal fragt man sich: Wenn man schon einen Sendeplatz zu vergeben hat, warum muss es da wieder so lahm zugehen? Oder hatte der Autor gar eine ganz neue, innovative Idee, die so oft durch die Mühlen musste, dass am Ende wieder das Übliche dabei herauskam?

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