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Dienstag, 26. August 2014

Skandal: Kein Emmy für Matthew McConaughey!

Da steht man auf und ahnt nichts Böses, und dann das: Matthew McConaughey ist bei der Emmy-Verleihung für seine Rolle in True Detectivetatsächlich leer ausgegangen! Ich verstehe ja, dass "Breaking Bad" sich seine Preise auch redlich verdient hat - aber davon gab es ja inzwischen schon sehr viele. Man hätte den Mut zu einer ganz neuen Erzählweise belohnen können, und damit auch den Autor Nic Pizzolatto, der "True Detective" so unglaublich gut durchdacht und dicht erzählt hat.

Liebe Emmy-Verleihende, damit hättet ihr Geschichte schreiben können! Auch in den übrigen Kategorien wurden sehr viele der üblichen Verdächtigen mit Preisen gedacht, zum Beispiel "Modern Family". Verstehen kann man es allerdings bei Allison Janney, die inzwischen sechsfache Emmy-Preisträgerin ist. Diesmal bekam sie ihn für ihre Neben- bzw. Gastrolle in "Mom" und "Masters of Sex": weil sie selbst mit einem kurzen Auftritt immer wieder alle anderen an die Wand spielt. Auch "The Colbert Report" sei der Emmy herzlich gegönnt - die Kategorie "Beste Varietésendung" klingt allerdings etwas nach letztem Jahrhundert. Aber bei den Emmys braucht man eben manchmal etwas länger, um Dinge zu begreifen.

1 Kommentar:

  1. "Beste Varietésendung" klingt sogar fast nach vorletztem Jahrhundert, aber das ist vielleicht eher ein Übersetzungsproblem: Im Original heißt das "best variety show", was wörtlich übersetzt etwa "beste bunt gemischte Sendung" heißen würde und - wenn man sich die nominierten und Sieger der letzten Jahre so ansieht - für so etwas zu stehen scheint wie "beste Sendung mit Talk, Humor und Verschiedenem". Auf jeden Fall nicht für "beste Varietésendung".

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